Lite Mare History color

LITE MARE - 35 Jahre Evolution

Angefangen hatte alles bereits 1986. Martin Wiesmann und Beat Vogt (beide Transa Hartware-Einkäufer) haben versprochen, in Zusammenarbeit mit einem europäischen Rucksackhersteller für die Transa eine Rucksackserie im Mittelpreisbereich zu entwerfen. Die Transa hatte damals ziemlichen Ärger mit der Qualität der Rucksäcke aus Asien. Zudem stand es Ihnen als Post-Achtundsechziger nicht gut an, Arbeiterinnen und Arbeiter in Entwicklungsländern auszubeuten. Kurzum, Sie hatten ihr erstes Nachhaltigkeitsprojekt!

Getreu dem Motto Erfahrung wird überschätzt waren Beat und Martin überzeugt, es könne nicht so schwer sein, das besser zu machen. Also hatten Sie drei bestehende Rucksäcke eingepackt und sich nach Irland aufgemacht. 

Die Musterarbeit war ein ziemlich wildes Unterfangen. Tausend tolle Ideen und keiner eine Ahnung. Die Iren wussten wie man näht, und Martin & Beat wussten wie ein guter Rucksack fertig aussehen sollte. Genau. Dazwischen fehlt noch etwas. Die Kenntnisse des Konstrukteurs und die Kompetenz des Designers. Gut Ding will eben Weile haben. Ein halbes Jahr später hatten Martin & Beat mit der BACH Crew die ersten brauchbaren Muster von „Travelite“, „Overland“ und „Power Pack“ fertig. Keines der drei Modelle war von Anfang an ein Glanzstück. Jedoch schlicht und aber aus solidem 1000D Cordura und mit bequemen Tragesystemen. Und vor allem selber gemacht! Als Label für die erste Transa Sonderproduktion hatten sie sich KILKENNY ausgesucht. Martin & Beat sind mächtig stolz.

BACH--Powerpack

Doch dann ging BACH 1989 konkurs, wobei durch die Schweizer Übernahme die irische Produktion von Rucksäcken erhalten bleiben konnte. Und damit kommen wir zum „Lite Mare“, der damals noch „Power Pack“ hiess - wegen des Fotos eines muskulösen Mannes an Helenas Maschine. Aber das ist eine andere Geschichte. Als stolze BACH Besitzer nähte man fortan natürlich ein BACH-Label auf alle Produkte. Und weil die Deutschen mehr Trekking Rucksäcke und weniger Travel Packs wollten und BACH zunehmend auch etwas von Konstruktion und Design verstanden wurde das „Power Pack“ schöner und leichter und bequemer und irgendwann zum „Lite Mare“. Wie die Legende besagt wegen Caitriona (O-Ton „this f… pack is a nightmare!“), die während des Musternähens keine Freude am neuen Rücken hatte. Und weil er so kompliziert zu nähen war, wurde solange dran gearbeitet bis er richtig simpel und leicht wurde. Der Rest ist Geschichte.

Der „Lite Mare“ ist nicht nur das BACH Signature-Produkt sondern auch der mit Abstand erfolgreichste Rucksack von BACH geworden. Massgeblich dazu beigetragen haben der fortwährende Input von Laden-Mitarbeitenden, tolle Testresultate, die beiden zusätzlich eingeführten Frauen-Modelle sowie das konsequente Festhalten an leicht, simpel und bequem. Dass mit dem kompletten Re-Design von 2018 an diesen Erfolg angeknüpft werden konnte, freut uns besonders. Somit bleibt der "Lite Mare" auch heute ein solider, leichter und äusserst vielseitig einzusetzender Trekkingrucksack. 

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